Zukunftskonferenz Medienpädagogik

Münchens Weg zur digitalen Bildungsmetropole

Am 24. Juni 2014 fand im Gymnasium München-Trudering die Zukunftskonferenz Medienpädagogik statt. Gemeinsam mit der Moderatorin Ines Stade, einer Expertin für das Format Zukunftskonferenz, beschäftigten sich die Teilnehmenden u.a. mit den Fragen, wie sich Medienpädagogik in den Münchner Bildungseinrichtungen weiterentwickeln sollte, und welche Impulse die Stadt dazu setzen müsste.

Das Plenum war aus acht verschiedenen Gruppen zusammengesetzt:
• Lehrkräfte aller Schularten
• Erziehungskräfte an Kindertageseinrichtungen
• Schülerinnen und Schüler
• Eltern
• Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung
• Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technik
• Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
• Vertreterinnen und Vertreter der freien Träger

Zu Beginn gab es im Plenum Inputs zu einer zukünftigen Medienwelt, einer zukünftigen Medienpädagogik, die bei den Teilnehmenden ein Fenster für visionäres Denken öffnen sollten. Die einzelnen Gruppen erarbeiteten im Anschluss an die Inputs jeweils Pläne, wie aus ihrer Sicht Medienpädagogik in München weiterentwickelt werden sollte. Diese Visionsarbeit wurde wiederum dem Plenum vorgestellt, dort diskutiert und weiter konkretisiert.

Die Zukunftskonferenz wollte den Raum bieten, miteinander zu reden und einander zuzuhören, gemeinsam in die Zukunft zu schauen, für die Sache zu streiten und Verantwortung zu übernehmen für den gemeinsamen Weg. Denn nur was gemeinsam erarbeitet wird, bietet eine tragfähige Basis für den Weg in die Zukunft. Die teilnehmenden Gruppen erhielten für einen Tag den Raum, Visionen zu entwickeln und ein Bild dessen zu entwerfen, was sie gemeinsam schaffen wollen – einen Kompass für den gemeinsamen Münchner Weg.

Fünf Handlungsfelder wurden herausgearbeitet:

  • Medienpädagogisches Leitkonzept
  • Technische Infrastruktur
  • Politische Weichenstellung
  • Medienkompetenz fördern
  • Bildungsinfrastruktur

Für diese Felder wurden auch gleich die wichtigsten Zukunftsaussagen entwickelt und an den Stadtschulrat übergeben. Damit das Ganze auch nachhaltig gewährleistet werden kann, wurde mit dieser Konferenz die Strategiegruppe Medien des Referats für Bildung und Sport konstituiert, die die fünf Themenfelder von Oktober 2014 bis Februar 2015 weiter be- und ausarbeitet. Am 5. März 2015 findet ebenfalls im Gymnasium Trudering eine Follow-Up-Veranstaltung statt, bei der die Arbeitsergebnisse der Strategiegruppe und ihrer Projektgruppen in Form von Handlungsempfehlungen präsentiert werden.

Die Dokumentationen der Zukunftskonferenz und der Arbeit der Strategiegruppe Medien finden Sie auf www.pi-muenchen.de


Perspektive Medienpädagogik!

Am 20. Februar 2014 fand im Berufsschulzentrum Riesstraße der Fachtag "Perspektive Medienpädagogik" statt, der sich mit den Fragen auseinandersetzte, welche Erfahrungen in München schon gemacht wurden und welche Ideen für die Zukunft existieren. Eine ausführliche Dokumentation finden Sie hier. Bestehende medienpädagogische Programme, Konzepte und Erfahrungen aus der Bildungsarbeit wurden präsentiert. Referierende aus Stockholm berichteten aus ihrer Praxis.

Ein Highlight des Tages war die Eröffnung des „Raum 42“: Der neue Veranstaltungsort des Pädagogischen Instituts wird künftig für Projekte und Experimente mit digitalen Medien zur Verfügung stehen.

Stadtschulrat Rainer Schweppe eröffnete den Fachtag. Nach den Vorträgen am Vormittag bot der Nachmittag unter dem Motto „Kreativ im Netz“ Workshops und Impulsvorträge zu den vielfältigen bereits bestehenden innovativen Möglichkeiten für die pädagogische Praxis in Kindertageseinrichtungen, Schulen und in der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit.

Der Fachtag wurde von der Landeshauptstadt München, Referat für Bildung und Sport, Pädagogisches Institut, in Kooperation mit der AG Interaktiv - dem Münchner Netzwerk Medienkompetenz veranstaltet.

Der Abschluss des Fachtags stand unter dem Motto "Interaktiv 20". Die AG Interaktiv läutete mit einer Rede ihres Sprechers, Stadtrat Haimo Liebich, das 20. Jubiläumsjahr ihres Bestehens ein.

Das Programm des Fachtags finden Sie hier
Informationen zu den Inhalten der Vorträge, Impulse und Workshops gibt es hier