Lehrkräfte auf muc.kobis

Unsere Angebote

Hier finden Sie eine Auswahl der Angebote für Lehrkräfte bei muc.kobis

  • Sie suchen nach Fortbildungen für Lehrkräfte am Pädagogischen Institut suchen?

  • Die  Fächerlinklisten zeigen sortiert, wo wichtige Inhalte für Ihr Fach im Internet zu finden sind.

  • Die Tipps für die Grundschule bieten Grundschullehrkräften Internetadressen zur Unterstützung ihres Unterrichts und medienpädagogische Informationen.

  • Tipps zum Umgang mit dem Internet finden Sie auf diesen Seiten.

  • Hier gibt es Informationen zu den Lernplattformen der LHM und zu den interaktiven Whiteboards.

  • Sie führen mit Ihren Klassen und Kursen Projekte mit Medien durch? Vielleicht passt ein Projekt mit einer Wettbewerbsidee eines Veranstalters zusammen und Sie können die Arbeit einreichen oder Sie finden eine Idee, ein Projekt durchzuführen: Wettbewerbe.

  • Sie wollen in Projekten stöbern, die andere Schulen durchführen? Auch das Projekt München hören könnte für Sie attraktiv sein.
  • Lehrkräfte werden immer wieder von Eltern um Rat gefragt, wie sie mit dem Fernsehkonsum ihrer Kinder umgehen sollen. Bei FLIMMO finden Sie Informationen dazu und auch Besprechungen zu aktuellen Kinderfernsehsendungen.
  • Das Zentrum für Informationstechnologie im Bildungsbereich (ZIB) stellt die edv-technische Ausstattung und den Zugang zu Neuen Medien an allen städtischen und staatlichen Schulen und Kindertageseinrichtungen im Stadtgebiet München zur Verfügung. Mehr über das Service-Angebot erfahren Sie auf www.zib.musin.de.

 

Digitale Medien im Lehr- und Lernprozess 

Im Wandel

Ist von digitalen Medien im Unterricht die Rede, heißt das in vielen Schulen die Nutzung von Internet, Lernplattformen und Beamern. Diese sind in die Klassenräume eingezogen und sind weitgehend Bestandteil modernen Unterrichts.

In den letzten Jahren hat sich die Veränderungsdynamik deutlich beschleunigt: In der gegenwärtigen Diskussion geht es um die Nutzung von interaktiven Whiteboards, Clouds, Tablet-PCs und Smartphones. Insbesondere die Tablet-PCs, großformatige Smartphones und die Arbeitsmöglichkeiten in der Cloud entwickeln sich rasant weiter.

Dabei stellt sich die Frage, wie diese Medien zielgerichtet im Unterricht eingesetzt werden können. Digitale Medien sollen nicht zum Selbstzweck werden, sondern den Lehr-Lern-Prozess fördern. Darüber hinaus soll den Schülerinnen und Schülern ein sinnvoller und reflektierter Umgang mit den neuen Technologien vermittelt werden. Es gilt also, mediendidaktische, medienerzieherische und mediengestalterische Kompetenzen zu entwickeln und miteinander in Einklang zu bringen.

Im Unterricht

Digitale Medien sicher zu beherrschen, die neuen Entwicklungen zu verfolgen und sinnvoll in den Lehr-Lern-Prozess zu implementieren, stellt für die einzelne Lehrkraft eine große Aufgabe dar. Neben anderen und bewährten Medien und Methoden sollen digitale Medien den Unterricht bereichern:

Veranschaulichung, Handlungsorientierung oder die Förderung sozialer Kompetenzen sind nur einige Anforderungen an den Unterricht, die leichter mit digitalen Medien erfüllt werden können.

Die Arbeit mit digitalen Medien ermöglicht auch neue Unterrichtsstrukturen. Die üblichen 45-Minuten-Einheiten können besser verbunden werden. An Kreidetafeln lebte das erarbeitete Ergebnis bislang meist nur in den Heften der Schüler fort. Bedient man sich digitaler Tafeln oder Lernplattformen zur Sicherung der Ergebnisse, können diese wieder gezeigt, verändert und weiterentwickelt werden. Der „rote Faden“ einer Unterrichtssequenz wird dadurch deutlicher und die Entwicklungsschritte im Unterricht greifbarer.

Digitale  Medien können Schülerinnen und Schülern auch ein  anderes Lernen außerhalb der Schule ermöglichen. Beispielsweise können Unterrichtsmaterialien in die Cloud gestellt, interaktive Übungen im Internet genutzt oder Apps sinnvoll eingesetzt werden.

Daher bieten wir Ihnen auf unseren Seiten ein breites Angebot, das Ihnen den Einsatz digitaler Medien erleichtern und Ihren Unterricht mit neuen Ideen bereichern soll.

Die Chancen

Der Einsatz digitaler Medien im Unterricht ist integraler Bestandteil zeitgemäßen pädagogischen Handelns. Schülerinnen und Schüler wachsen mit den neuen Technologien auf, sie gehören zu den Kulturtechniken unserer Gesellschaft. Deshalb liegt es auch in der Verantwortung der Schule, dazu beizutragen, dass Kinder und Jugendliche Medienkompetenz entwickeln können. Es darf auch nicht vergessen werden, dass Jugendliche bereits von sich aus digitale Medien für die Schule nutzen. Beispielsweise recherchieren sie mit Hilfe des mobilen Internets, tauschen sich per Facebook über Unterrichtsinhalte aus oder stellen sich in der Cloud gegenseitig Arbeitsmaterialien bereit. Diese generelle Bereitschaft zum Umgang mit digitalen Medien kann für den Unterricht produktiv genutzt werden.

Digitale Medien können auch die Lehrkraft entlasten. Im Internet finden sich Unterrichtsmaterialien, Freeware, Apps oder Lernplattformen, die schnell verfügbar und benutzerfreundlich sind. Zum Beispiel können der Tafelanschrieb am interaktiven Whiteboard abgespeichert, interaktive Übungen nach Hause mitgegeben oder Arbeitsblätter online zur Verfügung gestellt werden.

Die Nutzung neuer Medien im Unterricht bereitet Jugendliche auf ihr Arbeitsleben vor: In fast allen Berufen ist der Computer das Arbeitsmittel schlechthin. Die hohe Veränderungsdynamik sorgt auch hier für schnelle Entwicklungen, auf die Schülerinnen und Schüler vorbereitet werden müssen.

Die Risiken

Jugendliche werden häufig als „digital natives“ bezeichnet, also als eine Generation, die mit neuen Medien aufwächst und in deren Alltag die Nutzung digitaler Medien ganz normal ist. Dies führt allerdings nicht automatisch zu einem reflektierten und bedachten Umgang mit den Möglichkeiten der digitalen Welt. Beschäftigt man sich im Unterricht näher mit dem Schutz persönlicher Daten in sozialen Netzwerken, so zeigt sich sehr schnell, dass längst nicht alle Schülerinnen und Schüler die Risiken überblicken.