„Digitale Plagiate“ oder „Mogeln mit Neuen Medien“

 

Das Problem

Abschreiben aus dem Internet ist für Schülerinnen und Schüler ein alltäglicher und routinierter Vorgang geworden. Was vor einigen Jahren an den Hochschulen als studentischer Trendsport „Copy and Paste“ begann, hat längst die Schulen erreicht – dort zumindest die Schülerinnen und Schüler. Viele Lehrkräfte dagegen haben noch Nachholbedarf beim Erkennen der Quellen. Die folgenden Seiten sollen dazu beitragen, diese Lücken zu schließen.

Die Herausforderung

Die Jugendlichen schmücken sich mit fremden Federn, die sie aus dem Internet holen. Sie tun dies mit großer Leichtigkeit und Unbefangenheit und präsentieren ihre Funde als eigene Leistung.
Die Lehrkräfte müssen auf diese Herausforderung auf zweierlei Weise reagieren.
Sie müssen in der Lage sein, Plagiate zu erkennen und durch eigene Recherche ihre Herkunft zu belegen. Wenn die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass ihre Lehrerinnen und Lehrer dem Schummeln im Netz auf die Schliche kommen, ist das Problem schon zur Hälfte gelöst.
Das pädagogische Handeln sollte sich aber nicht darauf beschränken, Schülerinnen und Schüler beim Mogeln zu erwischen. Eine ganze Reihe weiterer Aspekte des Themas sind pädagogisch relevant.

 
 


 

Tipps für die Praxis

Die Ratschläge konzentrieren sich vor allem auf zwei Punkte:
Wie erkenne und überprüfe ich verdächtige Arbeiten?
Wie kann die Versuchung zum Kopieren im Vorfeld verringert werden – etwa durch entsprechende Aufgabenstellung? [mehr]

Ausführliche Informationen im Internet

Zum Thema Plagiat gibt es ausführliche weiterführende Informationen. Wir stellen einige davon vor. Ganz besonders aber empfehlen wir den Onlinekurs „Fremde Federn Finden“ von Prof. Dr. Debora Weber-Wulff. [mehr]

 

 
   

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